CB-Funk in Österreich
 
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Wissenswertes über CB-Funk in Österreich

funknews.at hat sich beim BMVIT umgehört:

CB-Funk, Jedermannfunk, Amateurfunk, Hobbyfunk etc. Viele verwenden diese Bezeichnungen, nicht alle liegen dabei richtig. Die offiziellen Stellen verwenden ausschließlic die Bezeichnung CB - Funk!

CB-Funkgeräte sind nach dem Gesetz für Funkanlagen und Telekommunikationseinrichtungen Funkanlagen, welche nach dem Telekommunikationsgesetz bewilligungspflichtig sind. Geräte die das CE Zeichen tragen und den Anforderungen der Funk-Schnittstellenbeschreibung FSB LN001 entsprechen sind mit Verordnung generell genehmigt. Für den Besitz, die Einfuhr und den Betrieb ist daher keine weitere Bewilligung nötig.

Die Schnittstellenbeschreibung enthält unter anderem den zulässigen Frequenzbereich von 26960,0 kHz - 27410,0 kHz. In diesem Bereich dürfen 40 Känäle im 10 kHz-Raster genutzt werden. Einige Kanäle sind von der Benutzung ausgenommen.

Die Sendeleistung darf in AM und FM 4 Watt, bei SSB 12 Watt betragen. Richtantennen sind nicht zulässig. Relais-Funkstellen dürfen nicht verwendet werden.

Geräte die zusätzliche Kanäle (z.B. in England 40 Zusatzkanäle) besitzen werden als Multinorm-CB-Funkgeräte bezeichnet. In Österreich sind solche Geräte nur dann zu verwenden, wenn der Betreiber technisch sicherstellt, dass das Gerät außerhalb der Bedingungen der FSB LN001 nicht in Betrieb genommen werden kann.

Der Betrieb von Multinorm-CB-Funkanlagen im europäischen Straßentransitverkehr ist nur dann zulässig, wenn der Anwender sicherstellt, dass solche CB-Funkanlagen durch Änderung der Einstellungen nur auf den in Österreich bewilligten Kanälen und den weiteren Anforderungen der Funkschnittstellenbeschreibung FSB-LN001betrieben werden können.
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Die Errichtung und Betrieb von CB-Funkanlagen sind nur im Sinne der generellen Bewilligung unter Einhaltung der in der Funkschnittstelle FSB -LN001 genannten Parameter zulässig.
 
Der Betreiber/die Betreiberin einer CB-Funkanlage trägt für die ordnungsgemäße Einstellung selbst die Verantwortung. Bei Nichtbeachtung kann der Betreiber/die Betreiberin verwaltungsstrafrechtlich von der zuständigen Fernmeldebehörde belangt werden.