Amateurfunkfrequenzen unter Druck

Amateurfunkbereiche über 30 MHz in Gefahr

Bericht der niederländischen Regulierungsbehörde

Quelle: Blog 73 Hamnieuws.nl Autor PH4X  Link 

In seinem jüngsten Jahresbericht 2017 warnt die niederländische Regulierungsbehörde Agentschap Telecom davor, dass der Frequenzraum für den Amateurfunk und insbesondere Frequenzen über 30 MHz unter Druck geraten wird. Die Regulierungsbehörde ist der Ansicht, dass der experimentelle Charakter der Nutzung durch Funkamateure abnimmt.

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Fokus von der Aktivitäten der Funkamateure verschoben: Es gibt weniger Experimente und mehr Kommunikation; oft mit Standardausrüstung statt selbst gebauter Ausrüstung.

 Im Laufe der Jahre ist der Anteil der Funkamateure an der Entwicklung neuer Technologien zurückgegangen. Da immer mehr neue Technologien von den großen globalen Technologieunternehmen entwickelt werden, werden die Frequenzbereiche des Amateurfunks auch für kommerzielle und öffentliche Nutzer interessanter. Diese drängen darauf, dieses Spektrum nutzen zu können, weil der Bedarf an breitbandigen Diensten riesig ist.

Es wird erwartet, dass der Druck in den kommenden Jahren - national wie international - zunehmen wird, bestimmte Teile des Spektrums anderen Nutzern als Funkamateuren zuzuweisen. Politische Entscheidungen müssen mittel- und längerfristig getroffen werden. Die Rundfunkbehörde erwägt dies und sucht in Absprache mit Interessenvertretern Lösungen, die alle Beteiligten zufrieden stellen.

Anm: Frei übersetzt mittels Google Translator

Originalartikel: https://www.hamnieuws.nl/staat-van-de-ether-2017/

Tatsächlich sieht derzeit die künftige Entwicklung so aus, dass sich Amateurfunkverkehr immer mehr von den eher raumgreifenden klassischen Betriebsarten weg, hin zu digitalen Betriebsarten bewegt, wie z.B. FT8, was die Nutzung der verfügbaren Bereiche reduziert. Das kann natürlich die Begehrlichkeiten der kommerziellen Nutzer steigern.